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Rasen richtig bewässern

2025-03-31 14:00:00 / Garten

Ein gepflegter, sattgrüner Rasen ist für viele das Herzstück eines schönen Gartens. Doch damit er auch in heißen Sommermonaten dicht, widerstandsfähig und gesund bleibt, kommt es auf die richtige Bewässerung an. Aber wie viel und wie oft ist genug? Und wie kann man effizient und nachhaltig gießen, ohne Ressourcen zu verschwenden?

In diesem Ratgeber findest du die Antworten darauf und alles, was du zum Thema Rasenbewässerung wissen musst. Wir stellen dir bewährte Methoden vor – von flexiblen oberirdischen Lösungen bis zu unsichtbar unterirdischen Systemen.

Das A und O der Rasenpflege

Ein gesunder Rasen braucht mehr als nur Sonne und einen regelmäßigen Schnitt – ohne ausreichend Wasser verliert er schnell seine satte Farbe, wird lückig und anfälliger für Unkraut. Gerade bei langanhaltender Trockenheit oder sandigem Boden ist eine gezielte Wasserversorgung notwendig. Durch regelmäßiges Gießen wird das Wurzelwachstum angeregt, die Nährstoffaufnahme verbessert und die Trockenresistenz des Rasens deutlich erhöht.

Am besten bewässerst du deinen Rasen früh am Morgen, idealerweise zwischen 4 und 9 Uhr. So kann das Wasser gut einsickern und die Halme haben den ganzen Tag über Zeit zum Abtrocknen. Abends gegossener Rasen trocknet aufgrund der niedrigeren Temperaturen schlechter und kann dadurch anfälliger für Pilzkrankheiten sein. In heißen Sommermonaten reichen zwei bis drei Bewässerungseinheiten pro Woche aus, wobei der Rasen pro Bewässerung mit etwa 20 bis 25 Litern Wasser pro Quadratmeter versorgt werden sollte. Auf schweren Lehmböden genügt in der Regel eine geringere Frequenz, während sandige Böden häufiger, aber dafür in kleineren Mengen gegossen werden sollten.

💧zwischen 4 und 9 Uhr

💧2-3 Bewässerungseinheiten pro Woche

💧20-25 Liter pro Quadratmeter

Ob du genug gegossen hast, zeigt dir ein einfacher Test: Trittst du auf deinen Rasen und die Halme richten sich nicht mehr auf, ist das ein klares Zeichen für Wassermangel.

Oberirdische Bewässerung

Die oberirdische Bewässerung gehört zu den beliebtesten Methoden – aus gutem Grund. Sie lässt sich unkompliziert installieren, schnell an sich verändernde Gartenstrukturen anpassen und eignet sich für nahezu jede Rasengröße. Besonders praktisch: Du kannst jederzeit nachrüsten, erweitern oder einzelne Komponenten austauschen.

Je nach Form deiner Rasenfläche kannst du dabei zwischen verschiedenen Regnertypen wählen:

  • Viereckregner für rechteckige Flächen
  • Kreis- oder Rundregner für große, offene Bereiche
  • Impulsregner für gezielte Bewässerung über größere Distanzen

Sie alle lassen sich einfach positionieren, anschließen und nach Bedarf umstellen. Ein Vorteil für alle, die flexibel bleiben möchten, geringen Installationsaufwand und überschaubare Kosten schätzen.

Noch eleganter wird es mit Versenkregnern: Diese Modelle verschwinden nach dem Einsatz wieder im Boden und sind damit nicht nur funktional, sondern auch optisch dezent. Viele Modelle lassen sich individuell einstellen und mit einem Steuergerät kombinieren – ideal für eine automatische und gleichmäßige Versorgung deines Rasens.

Wer das Maximum an Komfort sucht, ergänzt sein System zusätzlich mit Zeitschaltuhren, smarten Steuerzentralen oder Regensensoren. Damit passt sich die Bewässerung deinem Tagesablauf und dem Wetter an – ganz ohne Aufwand.

Kurz gesagt: Die oberirdische Bewässerung ist die perfekte Mischung aus Flexibilität, Komfort und Funktionalität – ideal für alle, die sofort loslegen wollen und sich offenhalten wollen, ihr System nach und nach weiterzuentwickeln.

Unterirdische Bewässerung

Die unterirdische Bewässerung ist die wohl eleganteste und effizienteste Lösung, um deinen Rasen zuverlässig mit Wasser zu versorgen. Dabei verlaufen spezielle Tropfrohre knapp unter der Grasnarbe und geben das Wasser genau dort ab, wo es gebraucht wird – an den Wurzeln der Graspflanzen. Oberflächenverluste durch Verdunstung werden minimiert, wodurch eine besonders ressourcenschonende Bewässerung möglich wird.

Ein solches System arbeitet leise und unauffällig im Hintergrund. Es eignet sich besonders für große oder stark beanspruchte Rasenflächen, bei denen keine störenden Schläuche oder Sprenger im Weg stehen sollen – dadurch eignet es sich ideal für Gärten mit spielenden Kindern, aktiven Vierbeiner oder einem minimalistischen Ambiente.

Um eine vollautomatische und ressourcenschonende Versorgung des Rasens zu ermöglichen, benötigst du folgende Komponenten:

  • Tropfschläuche, die gleichmäßig Wasser abgeben
  • Filter zum Schutz vor Verunreinigungen
  • Druckminderer zur Regulierung des Wasserdrucks
  • Steuerungseinheiten mit Timer oder smarter App-Anbindung, die Zeiten und Mengen exakt regulieren
  • Optional: Sensoren zur Messung der Bodenfeuchte

Wer es besonders komfortabel mag, erweitert die Anlage durch Sensoren, die den Feuchtegehalt im Boden messen und die Bewässerung vollautomatisch starten – ganz ohne manuelles Eingreifen.

Kurz gesagt: Die unterirdische Bewässerung stellt eine unauffällige Lösung zur Rasenpflege dar und eignet sich optimal für technikbegeisterte Gartenliebhaber, die nicht nur Wert auf effiziente, sondern auch auf nachhaltige und ressourcenschonende Wasserversorgung legen.

FAQ – Häufige Fragen zum Rasen bewässern

Gieße deinen Rasen zwei- bis dreimal pro Woche und beachte dabei, dass 20 bis 25 Liter Wasser pro Quadratmeter benötigt werden, damit das Wasser tief in den Boden eindringen kann. Nur so können sich stabile Wurzeln entwickeln, die den Rasen widerstandsfähiger gegen Trockenheit machen.

Rasen-Sprenger eignen sich besonders gut für große, offen zugängliche Rasenflächen, da sie eine breite Fläche gleichmäßig beregnen. Eine Tropfbewässerung hingegen ist besonders effizient, weil sie das Wasser direkt an die Wurzeln bringt und kaum Verdunstungsverluste entstehen.

Die ideale Tageszeit für die Bewässerung deines Rasens ist der frühe Morgen zwischen 4 und 9 Uhr. Zu dieser Zeit ist der Boden aufnahmefähig, die Temperaturen sind noch mild und es verdunstet weniger Wasser. Wird der Rasen abends gegossen, bleibt er oft zu lange feucht – das kann die Bildung von Pilzen oder Krankheiten begünstigen.

Ja, eine automatische Bewässerung ist nicht nur möglich, sondern auch sehr komfortabel. Mit Hilfe von Steuergeräten, Zeitschaltuhren und Sensoren kannst du Zeiten, Mengen und Zonen individuell festlegen. Smarte Systeme lassen sich sogar per App bedienen und passen sich dem Wetter an. Das spart Wasser, Zeit und sorgt dafür, dass dein Rasen immer die optimale Menge Wasser erhält.

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